Magnetresonanztomographie (MRT)

 

MRT, kurz auch MR (Tomographie von altgriechisch τομή, tome, "Schnitt" und γράφειν, graphein, "schreiben") ist ein bildgebendes Verfahren, das vor allem zur Darstellung von Struktur und Funktion der Gewebe und Organe im Körper eingesetzt wird. Mit der MRT kann man Schichten des menschlichen Körpers erzeugen, die eine Beurteilung der Organe und vieler krankhafter Organveränderungen erlauben. Die Magnetresonanztomographie basiert auf sehr starken Magnetfeldern mit denen bestimmte Atomkerne (meistens die Wasserstoffkerne) im Körper angeregt werden. Empfangen werden extrem schwache elektromagnetische Felder, die von den angeregten Atomkernen ausgesendet werden. Im Gerät wird keine Röntgenstrahlung erzeugt oder genutzt. Eine wesentliche Grundlage für den Bildkontrast sind unterschiedliche Relaxationszeiten verschiedener Gewebearten. Daneben trägt auch der unterschiedliche Gehalt an Wasserstoff-Atomen in verschiedenen Geweben (z. B. Muskel, Knochen) zum Bildkontrast bei.

 

Der Vorteil der MRT ist die gegenüber anderen bildgebenden Verfahren die oft bessere Darstellbarkeit vieler Organe und Weichteile. Manche Organe werden erst durch die MRT-Untersuchung darstellbar (z. B. Nerven- und Hirngewebe). Auch kann durch Variation der Untersuchungsparameter eine sehr hohe Detailerkennbarkeit erreicht werden. Auf dem Bild ist ein Bandscheibenvorfall zwischen Lendenwirbel 4 und 5 zu sehen. Die Untersuchungen werden in Zusammenarbeit mit der ORAG durchgeführt.