Stoßwellentherapie

 

Bei der Stoßwellentherapie handelt es sich um eine Behandlung mit einer Sonderform von Druckwellen. Dieses Verfahren wurde zunächst auf dem Gebiet der Urologie zur Zertrümmerung von Nierensteinen eingesetzt. Seit etwa 1985 wird dieses Verfahren auch in der Orthopädie erprobt. Sehr gute Erfahrungen ergeben sich insbesondere bei der Behandlung von chronischen Entzündungen der Sehnenansätze.

 

Zunächst war das Verfahren auf die Behandlung von Strukturen mit Kalknachweis beschränkt. Es hat sich in der Zwischenzeit gezeigt, dass Sehnenbeschwerden (z.B. an der Achillessehne), auch bei chronische Verläufen ohne Kalk, sehr gut auf die Behandlung ansprechen. Eine Operation kann oft vermieden werden.

 

Neben der direkten Beeinflussung der Entzündung reagieren offenbar auch die empfindlichen Nervenfasern auf die Druckwellen. Die Schmerzintensität lässt sich auch beim so genannten "Tennisellenbogen" oder auch beim Fersensporn schon nach einigen Behandlungen reduzieren.

 

Bei Rückenbeschwerden wird die fokussierte Stoßwellentherapie mit Erfolg zur Behandlung bestimmter Triggerpunkte eingesetzt.

 

Wir verwenden neben der hochenergetischen Stoßwelle auch die mechanische Stoßwelle. Da die Stoßwellentherapie nicht von den Krankenkassen übernommen wird, müssen wir die Leistung privat mit 33? berechnen.